Das erste Mal wach um zwei.

Kein Wind, keine Wellen, kein Floß im Meer. Ich liege in einem richtigen Bett. Eine Freude für meinen Rücken.

Aber sonst? Wäre ich gern auf dem Darß geblieben.

Hätte mich gern noch einmal von den Wellen am wilden Weststrand herumschieben lassen, meinetwegen auch von den kleinen Jungs an der Boddenbadestelle ob meiner Nacktheit noch einmal bekichern lassen. Wäre gern noch einmal durch die Wiesen in den Nationalpark geradelt. Hätte gern noch einmal die würzige Waldluft geatmet, mit den Bäumen geplaudert, die großen Adler-Farne bestaunt.

Farne gibt es im Garten des Freundes nicht. Trotzdem sieht es auch hier wie in einem Urwald aus. In all den verschiedenen Nuancen von Grün entdecke ich plötzlich einen braunen Fleck. Das Braun bewegt sich. Ein Fuchs. Besser gesagt: der Fuchs! Der, der hier oft um diese Zeit seine Gartenbegehung macht, wie mir der Freund erzählt hat. Allerdings habe ich das Tier bisher noch nie zu Gesicht bekommen.

Heute ist er nicht allein. In seiner Begleitung zwei kleinere Füchse. Der Nachwuchs vermutlich, dem jetzt ein paar Dinge erklärt werden. Geht nicht durch den Giersch, da bekommt ihr nasse Füße. Nehmt den Weg drumherum.

Dann sind sie auch schon wieder in dem vielen Grün verschwunden. Und wir sitzen mit diesem leicht entrückten Lächeln da.

Kommt ihr wieder?

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