Bei den 31 km/h aktuell fliegt aber noch kein Stuhl durch die Gegend. Echte Stühle habe ich erst einmal fliegen sehen. 2021 auf dem Tartiniplatz in Piran. Fünf Jahre ist es her, dass ich mit Bussen und Bahnen fremde Orte und Landschaften erkundet habe. Jetzt erkunde ich virtuell im Vorfeld schon einmal die Landschaft rund um Lenzen. „Schwere Windwarnung“ weiterlesen
Meine Reise mit Goloka (20) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020
Ende April fahre ich mit der Freundin für eine Woche ins Havelland. Ich preise immer wieder den glücklichen Zufall, der uns vor sechs Jahren diesen wunderbaren Ort finden ließ, an dem wir uns so gern der Stille hingeben und uns auf das Wesentliche konzentrieren. „Meine Reise mit Goloka (20) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen
Ein kühler Wind weht zu mir ins Zimmer.
Ich bin noch nicht richtig wach. Kein Wunder, ich schlafe mal wieder schlecht. Heute Morgen spielten in der einsetzenden Morgendämmerung die Füchse im Nachbargarten auf der weißen, so schön raschelnden Plane, während ich versuchte, die nun wirklich letzten Für und Wider der Wohnung in Lenzen abzuwägen. Bis es in mir plötzlich ganz ruhig wurde und ich eine Antwort hatte. „Ein kühler Wind weht zu mir ins Zimmer.“ weiterlesen
Meine Reise mit Goloka (19) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020
Bei meinem nächsten Treffen mit dem Freund aus Kreuzberg gehen wir nach dem Kino noch in eine Kneipe auf ein Glas Wein. Unser Gespräch dreht sich wieder einmal darum, dass er eigentlich seinen Laden aufgeben müsste, dass er endlich ein richtiges Leben will. Für ihn würde das bedeuten, Zeit zum Schreiben zu haben und sich nicht länger abzuhetzen für die paar Euro, die es inzwischen nur noch für gebrauchte Bücher gibt. „Meine Reise mit Goloka (19) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen
Vielleicht brauche ich nur eine Hollywoodschaukel.
Mit anschließender Küche und Bad, denke ich, während ich hier sitze und schaukle und dem Wind in den Bäumen lausche. Die Möglichkeit zum Aufstellen einer solchen Schaukel war ein Kriterium, das mir die Entscheidung für eine der vier Wohnungen erleichtern sollte. Wo kann ich überhaupt eine aufstellen? Wo wäre der Platz, an dem sie mich vor fremden Blicken schützt bzw. mir den tristen Blick erspart? „Vielleicht brauche ich nur eine Hollywoodschaukel.“ weiterlesen
Meine Reise mit Goloka (18) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020
Es ist Zeit für eine kleine Kochlektion für den jungen Syrer. Seine Ernährung ist etwas einseitig, manchmal riecht sie auch nicht gut. Kichernd stehen wir in der Küche. Man gebe die Nudeln in kochendes Wasser, brate das Gemüse nacheinander an. Würze mit frischen Kräutern, nicht nur mit Salz und Pfeffer. „Meine Reise mit Goloka (18) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen
Meine Reise mit Goloka (17) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020
Nach dem Workshop werde ich krank, verbringe Weihnachten und Silvester überwiegend im Bett, zu matt für Konversationen und Kontakte. Wie auch früher schon bieten die Schwestern ihre Hilfe an, allerdings bin ich am liebsten allein, wenn es mir nicht gut geht. Ich trinke Tee, schlafe immer mal wieder für eine Stunde oder zwei, ernähre mich sparsam, brauche also wenig. „Meine Reise mit Goloka (17) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen
Gestern Morgen bin ich zu Fuß in die Stadt.
Von meinem Hotel sind das fünf bis zehn Minuten. Ich komme an einem Schaufenster voller Bücher vorbei und denke natürlich sofort: Das muss ein Antiquariat sein. Was sonst? „Gestern Morgen bin ich zu Fuß in die Stadt.“ weiterlesen
Meine Reise mit Goloka (16) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020
Auf den Blättern der Bäume sitzt der Frost. Wir harken das Laub und füllen es in Säcke, die wir auf die Straße stellen. Die Eigentümerin will jetzt doch jedem von uns einen eigenen Mietvertrag geben. Wahrscheinlich hat unsere Bockigkeit sie zermürbt. „Meine Reise mit Goloka (16) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen
Zeitreisen und Paralleluniversen
Mit dem Bus von Wittenberge durch Orte, die Namen wie Wentdorf, Cumlosen, Babekuhl tragen. Mein Körper reagiert auf den großen Himmel, auf den Deich. Ja, sagt eine Stimme in mir. Und danke. „Zeitreisen und Paralleluniversen“ weiterlesen