Immer diese letzten Dinge, die noch zu erledigen sind.

Noch einmal die Pumpe und den Sprenger für das Gemüsebeet anstellen. Tomaten in den Töpfen gießen. Die Bettwäsche abziehen. Gesaugt wird später. Die Katzen an ihren unterschiedlichen Plätzen füttern. Dem Hund ein Leckerli geben, damit er sich nicht benachteiligt fühlt. Alle bekommen etwas, nur ich muss erst spazieren. Dann die Körner für die Hühner. „Immer diese letzten Dinge, die noch zu erledigen sind.“ weiterlesen

Während sich der Retriever durch die Wiese gräbt,

denke ich noch einmal über das Telefonat nach, das ich gerade mit der Vermieterin in Lenzen geführt habe. Was bedeutet die Formulierung, die Wohnungen wären fast weg? Wenn sie fast weg sind, dann muss ich sie mir ja nicht mehr anschauen, oder? Im Prinzip ja. Es gäbe da aber noch eine Zweizimmerwohnung, die wäre nur etwas größer. Und was kostet diese? Das wusste die Frau auch nicht. Wir wollen noch einmal telefonieren, wenn ich wieder in Berlin bin.   „Während sich der Retriever durch die Wiese gräbt,“ weiterlesen

Gerade wurde ich gefragt, ob ich mit zum Töpfern kommen wolle.

Danke für das Angebot, aber ich warte auf Abkühlung. Und ich warte drinnen. Draußen ist es mir zu warm. Selbst die Hühner nehmen mittags keine Sonnen-Sand-Bäder. Gerade als ich den Satz fertig geschrieben hatte, sah ich Gerda. In der prallen Sonne. Im Sand badend. Gerda eben. Die anderen sitzen irgendwo unter oder in Bäumen. „Gerade wurde ich gefragt, ob ich mit zum Töpfern kommen wolle.“ weiterlesen

Als ich heute Morgen schlaftrunken im Flur auftauchte,

lag der Hund nicht vor meiner Zimmertür. Ich vermutete, dass er auch diese Nacht im Obergeschoss verbracht hat und dort noch etwas herumlümmelte. Oben ist es wärmer. Die Nächte sind hier schon ziemlich kühl, sieben Grad. „Als ich heute Morgen schlaftrunken im Flur auftauchte,“ weiterlesen

Unter den raschelnden Pappeln ist es luftig.

Doch kaum verlasse ich das schützende Blätterdach, wird es richtig warm. Viel zu warm für den Hund, der immer noch aufgeregt in der Wiese schnüffelt. Sieht er die Rehe nicht? Oder interessieren ihn die wunderbaren Düfte mehr? „Unter den raschelnden Pappeln ist es luftig.“ weiterlesen

Wie habe ich eigentlich meine Bestellung formuliert?

Darauf wollte ich doch achten. Habe ich gesagt: „Zwei Croissants, bitte.“? Oder: „Ich hätte gern noch zwei Aprikosen-Buchteln.“

Heute Morgen las ich auf dem Blog von Jules van der Ley von Leuten, die auf dem Markt ihren Kaufwunsch mit „ich bekomme“ einleiten, während der Autor der Geschichte eher die Floskel „ich hätte gern“ benutzt. „Wie habe ich eigentlich meine Bestellung formuliert?“ weiterlesen