Einfach leben – (21)

Ernie erzählt mir ein paar neue Geschichten von meinem Vater, die meist damit zu tun haben, dass er im alkoholisierten Zustand dumme Sachen angestellt hatte, hinterher aber nicht den Mut besaß, dafür geradezustehen. Ohne anderen Menschen Kummer zu bereiten, ging es bei ihm wohl nicht.

So hatte er eine Weile in München bei Ernie und ihrem Mann gelebt, es waren die wilden Sechzigerjahre, und in Schwabing, wo er nachts durch die Kneipen streifte, traf man noch arme, aber interessante Künstler. Vater hatte sich von Ernies Mann Geld geliehen, weil er sich ein neues Auto kaufen wollte. Neben schönen Frauen waren Autos seine große Leidenschaft. Allerdings fuhr er auch, wenn er getrunken hatte. Es gab also wieder einmal einen Unfall, bei dem zwar niemand zu Schaden gekommen war, aber anstatt auf die Polizei zu warten, ließ er den fahruntauglichen Wagen mit offenen Türen mitten auf der Straße stehen und verschwand mal wieder.

Ernie war das sehr peinlich, aber sie konnte den Polizisten, die später bei ihr auftauchten, nur sagen, sie wisse nicht, wo ihr Bruder sich aufhielte. Es dauerte fast ein Jahr, bis er sich wieder zu ihr traute. Und wenn er nicht dringend Geld gebraucht hätte, wäre wohl noch ein weiteres Jahr ins Land gegangen. Er hatte wie ein Hippie unter Brücken gelebt, ich kann mich erinnern, dass er mir – ohne die Episode mit dem Geld und dem Auto zu erwähnen – davon erzählt hatte.

Natürlich sah Ernie das geliehene Geld nie wieder. Trotzdem liebte sie meinen Vater und verzieh ihm immer wieder seine Eskapaden, seine Unzuverlässigkeit, alles.

Ich habe keine Geschwister, deswegen weiß ich nicht, ob die bedingungslose Liebe zu einem Bruder oder einer Schwester typisch ist. Allerdings weiß ich, wie es ist, Mutter zu sein und ein Kind zu lieben. Dieses Kind liebe ich auch, egal, was es anstellt. Das mag dumm sein, aber es ist die Wahrheit.

Auch aus Ernies Leben möchte ich etwas erfahren. Von ihrer Kindheit, der Beziehung zu den Eltern, ihren drei Brüdern. Ich weiß so wenig von ihr. Ich weiß nicht einmal, dass ihr richtiger Name Ernestyna ist, sie als Kind Ernuschka gerufen wurde, erst später Ernie.

Ernie, die für mich immer eine Dame war. Nicht überkandidelt, wie man in Berlin sagt, sondern zeitlos elegant und schön. Die helle Hosenanzüge und seidene Unterwäsche liebt. Ihre Schuhe müssen spitz sein und einen kleinen Absatz haben. Das volle graue Haar, das sie selbst schneidet, geht ihr bis zur Schulter, das faltige Gesicht ist vom Aufenthalt an frischer Luft und Sonne meistens braun, der Körper schlank wie der eines jungen Mädchens.

„Von hinten Lyzeum, von vorne Museum.“ Das sagt sie selbst von sich und lacht dabei. Maß halten ist ihre Devise. Und nicht über Dinge jammern, die man nicht ändern kann. Nicht über das Alter, nicht über die Einsamkeit, auch nicht über die Depressionen, die sie ihr Leben lang begleitet haben.

Obwohl ihr das Asthma lange Wege und Treppen verleidet – ich fürchtete schon, wir müssten sie die drei Treppen zu unserer Wohnung hinauftragen, so schnappte sie nach Luft –, ist sie immer noch viel unterwegs. Zweimal im Jahr reist sie für sechs Wochen nach Tunesien, im Sommer verbringt sie gern drei Wochen an der Adria, am Gardasee oder in Ungarn in der Nähe einer Therme. Das Klima in Tunesien tut dem Asthma gut. Wegen dessen ist sie Ende der Fünfzigerjahre mit ihrem Mann von Berlin nach München gezogen.

Geboren wurde sie – wie ihre drei Geschwister – in Oberschlesien. Im Kohlenpott. Wo der Schnee schwarz war, wie sie mir erzählt. Im September 1922, dem Geburtsjahr des älteren Bruders Willi, gehörte Hohenlinde zum Kreis Beuthen, Provinz Schlesien. Zwei Jahre später, als Ernie geboren wurde, hieß der Ort offiziell Lagiewniki und gehörte zu Polen. Darüber hatte es 1921 eine Volksabstimmung gegeben, die später revidiert wurde, als Folge dessen gab es eine inneroberschlesische Grenzlinie.

Ernies Vater war mit dieser Regelung nicht einverstanden. Er war Deutscher, und er würde Deutscher bleiben, ihm war es egal, was andere abgestimmt hatten. Obwohl er vielseitig begabt und sich für keine Arbeit zu schade war, hatte er die meiste Zeit nichts zu tun. Arbeit gab es nur, wenn in den Gruben auf der deutschen Seite Not am Mann war. Selten also. So lernten alle Kinder früh, was Hunger ist.

In den Ferien wurde Willi, der Älteste, morgens losgeschickt, um auf den Halden nach Kohle zu suchen. Ein weiter Weg für ein Kind. Erst am Abend holten ihn die Mutter und Ernie mit einem Handwagen wieder ab.

Sie ernährten sich von Kartoffeln und Kohl, Dingen, die die Mutter gegen kleine Gefälligkeiten eintauschte oder kaufen konnte. Wenn man sie ließ, wusch sie Wäsche und trug Milch aus. Eine regelmäßige Arbeit, die wenigstens ein geringes Einkommen garantierte, gab es auch für sie nicht. Manchmal wurde Ernie nach der Schule zur Großmutter geschickt, weil es dort eine warme Mahlzeit für sie gab. An diesen Tagen war zu Hause Gott sei Dank ein Esser weniger zu versorgen.

Die Bittgänge zur Großmutter gehören zu Ernies schlimmsten Erinnerungen. Sie schluckt, als sie mir davon erzählt, und ich sehe, wie sie das Reden über diese Dinge aufwühlt. Die Großmutter, die Stiefmutter ihrer Mutter, musste sie um ein paar Sloty anbetteln, wenn zu Hause wieder einmal kein Geld vorhanden war. Ihre Mutter wusste, dass sie selbst nichts bekommen würde. Dem Kind dagegen konnte die Großmutter nichts abschlagen. Sie wühlte in ihren langen Röcken, fand irgendwo einen Sloty, den sie mit grimmigem Gesicht herausrückte. Mehr gab es nicht. Für einen Sloty konnte man ein Brot kaufen. Nicht genug, damit sich alle satt essen konnten.

Ernie hatte ein Kleid für die Woche, eines für sonntags. Für den Sonntag besaß sie auch eine zweite Unterhose, nur für diesen Tag.

In der Schule besuchte sie eine Sonderklasse für die Kinder von Deutschen. Von den polnischen Kindern wurde sie wegen des Starrsinns ihres Vaters gehänselt und gemieden. Eine Freundin hatte sie nicht. Für so etwas hatte sie auch keine Zeit. Sie musste sich um den kleinen Bruder kümmern, meinen Vater also, Hausarbeit war zu erledigen, und zu nähen gab es ebenfalls immer etwas.

Manchmal war sie auf ihren Vater wütend. Warum musste er unbedingt ein Deutscher sein, wo es doch für alle viel einfacher wäre, wenn er sich zu Polen bekennen würde? Dann würde er auch Arbeit bekommen. Doch dieser Mann war stur. Kompromisse kamen nicht infrage, verhandelt wurde nicht. Auch darüber nicht, ob das Fahrrad im Wohnzimmer der Familie stehen durfte oder nicht. Dieses Rad war sein kostbarster Besitz, und deswegen blieb es, wo es war.

Als dem Vater im Herbst 1937 eine Gefängnisstrafe drohte – er hatte, entsprechenden Verboten zum Trotz, mit ein paar Gleichgesinnten eine Minderheitenpartei gegründet –, verließ er Lagiewniki. Und fuhr mit dem Rad nach Berlin. Geld für eine Fahrkarte hatte die Familie nicht.

Anfangs arbeitete er als Gehilfe bei einem Käsehändler, später als Rohrleger und Klempner. Seine Frau musste zu Hause die paar Habseligkeiten verkaufen, die sie noch besaß. Mit dem wenigen Geld musste die Familie in den folgenden anderthalb Jahren auskommen.

Im Mai 1938 wurde das vierte Kind geboren. Wieder ein Junge. G. Als er vier Monate alt war, folgte die Familie dem Vater nach Berlin. Ernie war damals vierzehn Jahre alt. In Blankenburg lebte die nun sechsköpfige Familie in einer Laube mit einem Zimmer. 1939 bekamen sie eine kleine Zweizimmerwohnung mit Garten in Niederschönhausen. Die Eltern schliefen in dem einen Zimmer, die vier Kinder in dem anderen.

Diese Wohnung kenne ich selber noch. Manchmal habe ich dort die Großmutter besucht, nach ihrem Tod 1976 hatte ich sie sogar für ein paar Wochen besetzt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Während des Krieges war es am schönsten, sagt Ernie. Der Vater hatte Arbeit, es gab Butter, und die Mutter hatte Geld und konnte die Butter auch kaufen.

Weil Willi, der Älteste, ein Mann war und eines Tages eine Familie ernähren musste, durfte er einen Beruf lernen. Ernie, die noch in Polen die Volksschule abgeschlossen hatte, wurde in die Fabrik geschickt. Wozu sollte sie etwas lernen, wenn sie doch heiraten würde? Sie arbeitete als Prüferin in einem Rüstungsbetrieb und half mit ihrem Geld, die Familie zu ernähren. Fünfundsiebzig Mark verdiente sie im Monat, und natürlich gab sie alles zu Hause ab. Darauf ist sie heute noch stolz, wenn ich ihren Blick richtig interpretiere.

In ihrer Freizeit nähte sie, stopfte Berge von Socken und kümmerte sich um die kleinen Brüder. Ohne die beiden ging sie nirgendwohin.

„Und was war mit Männern?“

Sie sieht mich an, als hätte ich eine eigenartige Frage gestellt. „Die interessierten mich nicht. Ich war lange ein Kind.“

Und dann, augenzwinkernd: „Vielleicht war ich lesbisch und wusste es nicht.“

In dem Rüstungsbetrieb lernte sie ihren späteren Mann kennen. Kurt. Einen Halbjuden, den man in diesem Betrieb zur Arbeit verpflichtet hatte. Kontakte zwischen Ariern und Halbjuden waren natürlich strengstens verboten. Aber was interessierten Ernie Verbote?

Während sie empfindliche Teile justierte – sie gehörte zu den sogenannten Elitearbeiterinnen –, durfte sie mit den Kolleginnen Radio hören. Wenn es Nachrichten über Verlustmeldungen der anderen Seite gab, klatschten die Frauen. Ernie und ein paar andere klatschten nicht. Man wusste, wer Nazi war und wer nicht. Ihr Chef war keiner. Von den Nazis dagegen hörte man Sätze wie: „Es ist schon richtig, was man mit den Juden macht. Hitler hat gesagt, wir werden die Juden ausrotten.“

Ihre Mutter wollte nicht, dass Ernie sich mit diesem komischen Kollegen trifft. Vielleicht war dieser Mann ja nicht nur ein halber Jude? Um das herauszufinden, ging sie sogar zum Schupo Bauer, der ihr bestimmt sagen konnte, ob der Israelski Jude war oder nicht. Schupo Bauer war ein bekennender Nazi. Einer von der schlimmen Sorte.

Warum meine Großmutter ausgerechnet zu diesem Mann ging – ich möchte nicht glauben, was sich mir als Erkenntnis aufdrängt. Sie kann nicht gewollt haben, dass man Kurt wegen Rassenschande ins Zuchthaus bringt. Sie konnte ja nicht einmal davon ausgehen, dass man Ernie nicht bestrafen würde.

Die Antwort von Schupo Bauer war auf alle Fälle eindeutig. Jawohl, der Israelski wäre mosaischen Glaubens. Die Tochter täte gut daran, den Kontakt mit diesem Mann zu meiden.

Die Tochter hatte jedoch ihren eigenen Kopf. Und niemand konnte später sagen, warum der Schupo Bauer, der doch sonst ein Schwein war und französische Kriegsgefangene so lange schikanierte, bis sie die Hand gegen ihn erhoben, damit er sie erschießen konnte – warum also dieser Schupo Bauer Ernie und den Israelski nicht verraten hat, das war ein kleines Wunder.

Im Mai 1945 haben die Leute mit dem Schupo kurzen Prozess gemacht und ihn an die nächste Laterne gehängt. Auch wenn ich im Prinzip gegen die Todesstrafe bin, in diesem Fall verspüre ich eine gewisse Genugtuung.

Ein paar Jahre nach Kriegsende heiratete Ernie dann ihren Kurt. Der älteste Bruder, Willi, sagte: „Mit so einem geht man vielleicht ins Kino, aber man heiratet ihn doch nicht.“

Meine Großmutter täuschte einen Selbstmord vor. Verhindern konnte sie die Ehe nicht. Aber sie konnte meinen Vater und G. davon abhalten, an der Hochzeit teilzunehmen. Die Jungen liebten ihre Mutter über alles.

In den Fünfzigerjahren hat sich Ernie mit ihrer Mutter versöhnt. Und aus dem ehemals geschmähten Mann der widerspenstigen Tochter wurde der geliebte Schwiegersohn. Geliebt. Gelobt. Gepriesen sogar. Ernie hat mit der Mutter nie darüber gesprochen, wie sehr ihr früheres Verhalten sie verletzt hatte. Und als Willi Jahrzehnte später zu ihr sagte: „Dein Mann ist doch kein Jude, der ist ein anständiger Mensch“, schwieg sie ebenfalls. Ich sehe, dass sie sich noch heute für dieses Schweigen schämt.

Als Kurt 1991 starb, konnte Ernie sich nicht vorstellen, dass sie jemals in der Lage wäre, ein unabhängiges, eigenes Leben zu führen. Sie wusste nicht, wie das geht. Weder wusste sie, wie man Geld von einem Konto abhebt, noch wie man eine Reise bucht oder mit Handwerkern umgeht. Auch wie man Freundschaften schließt, hatte sie verlernt.

Ich bin erstaunt, dass sie das so offen zugibt. Anscheinend hat sie über diese Zeit schon oft nachgedacht.

In ihrer Generation verdienten die Männer das Geld, kümmerten sich um die Steuererklärung und den anfallenden Behördenkram, und wenn sie es sich finanziell leisten konnten, blieben die Frauen daheim und besorgten den Haushalt. Das war ihre einzige, aber nicht unbedingt leichte Aufgabe. Eine für den Westen ganz typische Ehe.

Um 17 Uhr sollte das Essen auf dem Tisch stehen, anfallende Arbeiten wie Fenster putzen, Staub wischen, saugen, aufräumen und Wäsche waschen hatten bis dahin erledigt zu sein.

Ernie hatte viele Jahre lang auch ihre Garderobe selbst geschneidert, darin war sie geschickt, nähen konnte sie seit ihrer Kindheit. Aber ihr konnte man sowieso nicht nachsagen, dass sie das Geld ihres Mannes verschleuderte. Ohne Murren war sie jahrelang mit ihm zum Campen gefahren, hatte täglich auf dem Campingkocher die Mahlzeiten gekocht, und sie hatte ihn auch nie gedrängt, ein Haus zu kaufen, wie andere Frauen das von ihren Männern verlangten.

Auch hier höre ich ein wenig Stolz in ihrer Stimme. Sie war froh, dass sie überhaupt mit Kurt in den Urlaub fahren konnte, dass sie schon Anfang der Sechzigerjahre ein kleines Auto hatten. Das war keine Selbstverständlichkeit damals. Natürlich musste Kurt auch nie im Haushalt mit anpacken, das gehörte sich nicht. Er hatte die viele Arbeit im Büro, kümmerte sich um das Auto. Und so schlimm war der Haushalt nun auch wieder nicht. Es blieb ihr immer noch Zeit, im Sommer ins Schwimmbad oder an den See zu fahren und im Winter auf die Eisbahn zu gehen. Gebadet wird bis heute noch FKK, das ist selbstverständlich.

Als sie sich einmal beim Eislaufen den Arm brach – fünfundsechzig war sie da –, wollte Kurt, dass sie endlich aufhört, Schlittschuh zu laufen. Es war zu gefährlich. Das hatte er ihr immer gesagt. Aber er war sowieso einer, der das Leben an sich bedrohlich fand. Wenn sie im Sommer gemeinsam an den See fuhren – er war bekennender Nichtschwimmer –, beobachtete er sie vom Ufer aus und litt Qualen, weil sie für sein Empfinden zu übermütig war und zu weit hinausschwamm. Fuhr sie ohne ihn in die Stadt, wollte er genau wissen, wann sie wieder nach Hause kam. Dann wartete er an der U-Bahn, um sie in Empfang zu nehmen.

Er sorgte sich ständig. Um ihre Gesundheit, die von Kindheit an labil war, ihre wiederkehrenden Depressionen beunruhigten ihn, und natürlich konnte ihr auch sonst alles Mögliche passieren.

„Heute würde man einen Mann wie ihn vielleicht als Kontrollfreak bezeichnen.“

Ich wundere mich, dass sie dieses Wort überhaupt kennt. Freak.

„Ja, hältst du mich für meschugge?“

Natürlich war er keiner. Er wusste nur von Dingen, die einem Menschen plötzlich zustoßen können.

Wenn Ernie irgendwo fremd ist, stellt sie sich nicht mit Nachnamen vor. Früher, als sie noch im Telefonbuch standen, hatte es immer wieder unangenehme Anrufe gegeben.

„Euch haben sie vergessen. Wir werden kommen und euch holen.“

Für Kurt hatte es ihr leidgetan, aber Angst hatte sie nicht. Dafür hatte sie schon zu viel erlebt.

Nach dem langen Reden sind wir beide erschöpft, aber ich bin froh, dass ich so viel von ihr erfahren habe. Am liebsten würde ich gleich mit ihr nach Lagiewniki fahren, würde mir den Ort ansehen, wo sowohl sie als auch mein Vater geboren wurde. Aber für eine solche Reise kann ich sie nicht begeistern. Das ist ihr zu anstrengend.

„Anstrengender als ein Flug nach Tunesien?“ Sie runzelt die Stirn. „Ich will nicht. Verstehst du? Basta.“

In diesem Punkt ist sie also dickköpfig. Da ich ähnlich reagiere, weiß ich, dass weiteres Insistieren zwecklos ist. Zumal mir ihre Argumente sympathisch sind. „Die Vergangenheit ist vergangen. Der Mensch muss nach vorn schauen.“

Das sagte so ähnlich schon Kierkegaard. Das Leben leben muss man nach vorn. Aber verstehen kann man es nur, wenn man die Vergangenheit betrachtet. Das habe ich jetzt lange genug getan. Jetzt muss ich nach vorn schauen. Zwar kann ich nicht wissen, wohin mich meine Schritte führen werden, trotzdem muss ich sie tun.

 

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