Kälte und ein paar Tropfen. Nicht der Rede wert. Vielleicht kommt noch etwas. Bitte! Wer auch immer sich zuständig fühlt! Gestern stürmte es. Da sind wieder die Gartenkissen durch die Gegend geflogen. 31 kmh oder Windstärke 5.
Da bin ich Mimose nicht nach Stölln zur Bücherretterin geradelt, sondern habe den Termin verschoben und das Aufnahmegerät wieder ausgepackt.
Bis Mitte Juni werde ich hoffentlich für mich geklärt haben, ob ich ein neues Interview-Projekt in Kooperation mit einem anderen Verein versuche – angedacht war da mal was im letzten Jahr – oder ob ich je nach Lust und Laune ab und zu mal ein Interview mache.
Insgesamt betrachtet weiß ich im Moment sowieso eher wenig. Allerdings beunruhigt mich das nicht. Als ich vor zwei Wochen in Berlin an einer Floating-Veranstaltung (ähnlich wie Familienstellen nur mit Ehrlichem Mitteilen) teilgenommen habe, wollte ich eigentlich klären, wie ich diese Blockierung in Bezug auf das Veröffentlichen überwinden kann.
Denn die ist oder war real. Wenn mich jemand fragte, was das Buch macht, dann eierte ich herum, redete mich mit dem defekten Akku heraus, war mir aber bewusst, dass ich mich herausreden wollte, was es auch nicht besser machte. Deswegen also das Ehrliche Mitteilen.
Doch dann kam ein ganz anderes Thema auf. Ein anderer Knoten. Er betrifft mein Hiersein. Hier in diesem Dorf, an diesem speziellen Ort. Manchmal ist es schwierig für mich. Seit der Session ist einiges anders. Komischerweise habe ich aufgehört rumzueiern. Immerhin etwas, würde meine Omma sagen.