Wie habe ich eigentlich meine Bestellung formuliert?

Darauf wollte ich doch achten. Habe ich gesagt: „Zwei Croissants, bitte.“? Oder: „Ich hätte gern noch zwei Aprikosen-Buchteln.“

Heute Morgen las ich auf dem Blog von Jules van der Ley von Leuten, die auf dem Markt ihren Kaufwunsch mit „ich bekomme“ einleiten, während der Autor der Geschichte eher die Floskel „ich hätte gern“ benutzt. „Wie habe ich eigentlich meine Bestellung formuliert?“ weiterlesen

Während ich am Wohnzimmertisch schreibe,

schläft das Fräulein. Eigentlich schläft das Fräulein fast immer. Ich habe ihr für später einen Spaziergang zum Hundeauslauf versprochen. Die Temperaturen sind gemäßigt, man könnte fast von frisch sprechen. Seit einer Stunde regnet es nicht mehr. Beste Voraussetzungen also. Die Hitze der letzten Tage hat mich doch ziemlich beeinträchtigt und unseren Radius eingeschränkt. „Während ich am Wohnzimmertisch schreibe,“ weiterlesen

Das Fräulein liegt unter dem Tisch

Ab und zu schnauft und zuckt sie im Schlaf – vielleicht erinnert sie sich an das Toben gestern auf der Bolzwiese. Was ist sie mit den beiden anderen gerannt. Manchmal zogen zwei am selben Stöckchen, bis eine/r aufgab und das Stöckchen sausen ließ. „Das Fräulein liegt unter dem Tisch“ weiterlesen

Heute Nacht wurde ich wach,

weil jemand in mein Zimmer gekommen war. Das Fräulein. Obwohl sie sich auf sehr leisen Sohlen bewegt, habe ich ihre Gegenwart im Schlaf gespürt. Vielleicht haben Blitz und Donner sie meine Nähe suchen lassen. Das Mädel ist sehr schreckhaft. Ich muss sofort wieder eingeschlafen sein, heute Früh war sie fort. „Heute Nacht wurde ich wach,“ weiterlesen

Das Fräulein liegt unter dem Gartentisch und beobachtet

Die sich wiegenden Gräser. Die Insekten. Den in seinem Stuhl schlafenden Hausmann. Die Schmetterlinge. Sie schaut ein wenig verdutzt, wenn einer dicht an ihrer Nase vorbeifliegt. Meist ist sie entspannt. „Das Fräulein liegt unter dem Gartentisch und beobachtet“ weiterlesen

Diese Anmut macht dich sprachlos, stimmt’s?

Das Fräulein sagt nichts, beobachtet nur weiterhin sehr interessiert, wie ich mich die Treppe hinunter schleppe. Der untere Rücken mal wieder. Dann mal los. Unser letzter gemeinsamer Tag. Auf zur Morgen-Runde. „Diese Anmut macht dich sprachlos, stimmt’s?“ weiterlesen