Als ich heute Morgen schlaftrunken im Flur auftauchte,

lag der Hund nicht vor meiner Zimmertür. Ich vermutete, dass er auch diese Nacht im Obergeschoss verbracht hat und dort noch etwas herumlümmelte. Oben ist es wärmer. Die Nächte sind hier schon ziemlich kühl, sieben Grad. „Als ich heute Morgen schlaftrunken im Flur auftauchte,“ weiterlesen

Unter den raschelnden Pappeln ist es luftig.

Doch kaum verlasse ich das schützende Blätterdach, wird es richtig warm. Viel zu warm für den Hund, der immer noch aufgeregt in der Wiese schnüffelt. Sieht er die Rehe nicht? Oder interessieren ihn die wunderbaren Düfte mehr? „Unter den raschelnden Pappeln ist es luftig.“ weiterlesen

Das Rotkehlchen hüpft um die Hollywoodschaukel herum.

Manchmal sitzt es auch nur einen Meter entfernt auf der Lehne des Holzstuhls. Es ist das zutraulichste aller hier im Garten versammelten Vögel. Es kommt so dicht heran und bleibt so lange sitzen, dass ich das Gefühl habe, da will sich eine mit mir unterhalten. „Das Rotkehlchen hüpft um die Hollywoodschaukel herum.“ weiterlesen

Unsere kleine Frauen-Singegruppe trifft sich heute zum letzten Mal.

Und so geht es nach dem letzten Weihnachten für mich gleich weiter mit den letzten Malen. Das Winterpicknick vorgestern wird auch das letzte gewesen sein. Das erste und das letzte in dieser Dreier-Konstellation mit Hund jedenfalls. „Unsere kleine Frauen-Singegruppe trifft sich heute zum letzten Mal.“ weiterlesen

Als säßen winzige Diamanten auf den Gräsern

Der Frost hat alles weiß gemacht. Heute Nacht minus neun Grad. Dazu ein gigantischer Sternenhimmel. Orion, Jupiter, Kastor und Pollux, die Plejaden. Zum auf die Knie fallen.

Vor dem Fenster hüpft schon eine Weile eine kleine Blaumeise aufgeregt hin und her. Ja, Schnucki, das, was du da siehst, ist ein Knödel. Aber dafür müsstest du durch die Scheibe. Das wird nichts. „Als säßen winzige Diamanten auf den Gräsern“ weiterlesen

Heute ist schon beinah morgen.

Vorhin ist mir ein alter Song von Barry Ryan eingefallen. Von der Zeit, die nur vor dem Teufel halt macht. Ich hatte mir gerade innerlich erzählt (alte Menschen reden mit sich selbst), dass die Zeit so schnell vergangen ist. Hatte ich nicht gerade erst eine Kerze auf dem Gesteck angezündet? Jetzt sind alle vier heruntergebrannt, und bei jeder brannte plötzlich auch die Fichte. Gut, dass ich zugegen war. Es waren keine größeren Löschaktionen nötig. „Heute ist schon beinah morgen.“ weiterlesen

Gestern wollte ich vor dem Dunkelwerden

noch einen kleinen Spaziergang machen. Die Kälberrunde? Nein. Ich war lange nicht auf dem Deich. Der Weg führte mich an der Weide vorbei, wo die schwangeren Kühe mit den Bullen stehen. Plötzlich sah ich, wie eine der Kühe auf die Knie fiel – buchstäblich – und Mühe hatte, sich wieder aufzurappeln. Sie torkelte, lief ein paar Schritte, eine andere Kuh folgte ihr. Was der grau Gescheckten nicht zu gefallen schien. „Gestern wollte ich vor dem Dunkelwerden“ weiterlesen

Eine neue Route sollte am Vormittag ausprobiert werden

Wenn es noch eine Weile hell ist. Wenn ich eine Isomatte, ein Zelt und reichlich Verpflegung dabei habe. Weil es mir sogar im Umfeld von ein paar Hundert Metern von unserem Haus gelingt, den richtigen Weg nicht zu finden. „Eine neue Route sollte am Vormittag ausprobiert werden“ weiterlesen

Mit der roten Kaffeetasse in der Hand bin ich in den Wald gestapft

Meine schöne Keto-Heiterkeit bewahrt mich leider nicht vor der Verzweiflung im Umgang mit der Technik.

Wieder habe ich zwei Stunden erfolglos versucht, meine Blogger-Daten zu WordPress zu importieren. Erfolglos. Ich fühle mich leer, ärgerlich, hilflos. Wenn ich in diesem Zustand bin, wenn mein Nervensystem im Stressmodus ist, fließen Tränen. Ich lasse sie. Der Wald ist mein Zeuge, nicht mein Richter. 

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Während der Espressokocher röchelt

beobachte ich vom Küchenfenster aus das Treiben unter dem Walnussbaum. Specht, Kohl- und Blaumeisen picken im nassen Laub nach Häppchen. Ich mache mir Sorgen. Wissen sie nicht, dass jederzeit der Kater auftauchen kann? Aber vielleicht haben sie ihre Späher, die längst berichtet haben, dass kein Katzenvieh in der Nähe auf der Lauer liegt. Aus dem Fallrohr dringen sanfte Geräusche. Pling. Pling. „Während der Espressokocher röchelt“ weiterlesen