Und so geht es nach dem letzten Weihnachten für mich gleich weiter mit den letzten Malen. Das Winterpicknick vorgestern wird auch das letzte gewesen sein. Das erste und das letzte in dieser Dreier-Konstellation mit Hund jedenfalls. „Unsere kleine Frauen-Singegruppe trifft sich heute zum letzten Mal.“ weiterlesen
Schlagwort: Draußen
Als säßen winzige Diamanten auf den Gräsern
Der Frost hat alles weiß gemacht. Heute Nacht minus neun Grad. Dazu ein gigantischer Sternenhimmel. Orion, Jupiter, Kastor und Pollux, die Plejaden. Zum auf die Knie fallen.
Vor dem Fenster hüpft schon eine Weile eine kleine Blaumeise aufgeregt hin und her. Ja, Schnucki, das, was du da siehst, ist ein Knödel. Aber dafür müsstest du durch die Scheibe. Das wird nichts. „Als säßen winzige Diamanten auf den Gräsern“ weiterlesen
Heute ist schon beinah morgen.
Vorhin ist mir ein alter Song von Barry Ryan eingefallen. Von der Zeit, die nur vor dem Teufel halt macht. Ich hatte mir gerade innerlich erzählt (alte Menschen reden mit sich selbst), dass die Zeit so schnell vergangen ist. Hatte ich nicht gerade erst eine Kerze auf dem Gesteck angezündet? Jetzt sind alle vier heruntergebrannt, und bei jeder brannte plötzlich auch die Fichte. Gut, dass ich zugegen war. Es waren keine größeren Löschaktionen nötig. „Heute ist schon beinah morgen.“ weiterlesen
Gestern wollte ich vor dem Dunkelwerden
noch einen kleinen Spaziergang machen. Die Kälberrunde? Nein. Ich war lange nicht auf dem Deich. Der Weg führte mich an der Weide vorbei, wo die schwangeren Kühe mit den Bullen stehen. Plötzlich sah ich, wie eine der Kühe auf die Knie fiel – buchstäblich – und Mühe hatte, sich wieder aufzurappeln. Sie torkelte, lief ein paar Schritte, eine andere Kuh folgte ihr. Was der grau Gescheckten nicht zu gefallen schien. „Gestern wollte ich vor dem Dunkelwerden“ weiterlesen
Eine neue Route sollte am Vormittag ausprobiert werden
Wenn es noch eine Weile hell ist. Wenn ich eine Isomatte, ein Zelt und reichlich Verpflegung dabei habe. Weil es mir sogar im Umfeld von ein paar Hundert Metern von unserem Haus gelingt, den richtigen Weg nicht zu finden. „Eine neue Route sollte am Vormittag ausprobiert werden“ weiterlesen
Während der Espressokocher röchelt
beobachte ich vom Küchenfenster aus das Treiben unter dem Walnussbaum. Specht, Kohl- und Blaumeisen picken im nassen Laub nach Häppchen. Ich mache mir Sorgen. Wissen sie nicht, dass jederzeit der Kater auftauchen kann? Aber vielleicht haben sie ihre Späher, die längst berichtet haben, dass kein Katzenvieh in der Nähe auf der Lauer liegt. Aus dem Fallrohr dringen sanfte Geräusche. Pling. Pling. „Während der Espressokocher röchelt“ weiterlesen
Zwischen den Bäumen hängt der dicke Mond
Am Himmel die ersten Sterne. Es ist erst halb sieben. Gut, dass ich die Taschenlampe mitgenommen habe. Sonst müsste ich mich in der Dunkelheit zum Kompost tasten. Die Wiese ist nass, als hätte es gerade geregnet. Tagsüber war es warm, jetzt kühlt der Boden ab. Die Käuzchen drehen durch. Das ist ein richtiges Getöse. „Zwischen den Bäumen hängt der dicke Mond“ weiterlesen
Tagsüber beobachte ich den Himmel
Immer wieder sehe ich Kranichpaare, kleinere oder größere Gruppen von Vögeln, die über einem bestimmten Punkt zu kreisen scheinen. Früher dachte ich, sie würden nach einem Platz Ausschau halten, an dem sie landen könnten. Jetzt weiß ich, dass sie die Thermik nutzen, um ohne große Kraftanstrengung an Höhe zu gewinnen. „Tagsüber beobachte ich den Himmel“ weiterlesen
Der große schwarze Vogel auf der Wiese ist ein Rabe
Oder eine Krähe. Oder eine Rabenkrähe. Bei der Größe wäre sogar ein Kolkrabe denkbar. Hey du. Sag mal was. Ich sollte immer mein Fernglas mit in den Garten nehmen. Die schwarzen Vögel hatten früher keinen guten Ruf, man sagte ihnen nach, den Tod oder anderes Unheil anzukündigen. „Der große schwarze Vogel auf der Wiese ist ein Rabe“ weiterlesen
Angekommen im Nirgendwo
Was ich mich – trotz oder dank Google – schon verfahren, verlaufen habe. Scharf nach rechts abbiegen. Oder nach links. Aber wohin? Sieht hier jemand einen Weg? „Angekommen im Nirgendwo“ weiterlesen