Ich hatte natürlich sofort die drei Füchse im Verdacht, die dort Fangen, Spring-auf-mich-rauf oder sonst was spielen. Aber nein. Es war der Wind, das himmlische Kind. Morgens um fünf. Um halb sechs habe ich das Bett verlassen. Was soll’s. Immerhin schlafe ich ab zehn Uhr durch. Keine Episoden um zwei oder drei. „Die Geräusche kamen von den ausgelegten Planen im Nachbargarten.“ weiterlesen
Schlagwort: Schreiben
Juni 2004
Ein Herr J. von der Agentur Schlück hat mein Manuskript abgelehnt. Nach dem ihm die ersten zwanzig Seiten gefallen hatten. Hat er gar nicht weitergelesen? Ist der Text nicht gut? Hat er einen anderen Anspruch? Einen schlechten Tag? Was bedeutet der Satz „hat mich nicht überzeugt“? „Juni 2004“ weiterlesen
Ein kühler Wind schabt die Hitze ab
Sehr angenehm nach drei heißen Tagen. Die ich in der kühlen Küche des abwesenden Hausmanns im Tunnel verbracht habe. Oder im Flow. Über Wörter, über Sätze streitend. Mit Claude, dem Sprachmodell von Anthropic. „Ein kühler Wind schabt die Hitze ab“ weiterlesen
Kleine Libellen schaukeln auf den Blüten vom Spitzwegerich
Ab und zu höre ich ein sanftes Plopp. Wieder ist eine Birne vom Baum gefallen. Am Deich haben sie für heute die Arbeit eingestellt. Gestern war da jemand mit einer Rüttelplatte zugange, um das Erdreich zu verdichten. Es wird eine Menge öffentliches Geld ausgegeben, damit auf einer kurzen Strecke schwere Maschinen fahren können. Ich hoffe, das geht alles mit rechten Dingen zu. „Kleine Libellen schaukeln auf den Blüten vom Spitzwegerich“ weiterlesen
Zwei Seelen ach in meiner Brust
Manchmal auch drei. Vielleicht sitzt auch nur eine in der Brust, eine andere im Bauch, eine dritte im Kopf usw. Auf jeden Fall zerren sie aneinander. Kein Wunder, dass sich das gelegentlich auf körperlicher Ebene bemerkbar macht. „Zwei Seelen ach in meiner Brust“ weiterlesen
Eine Katze hat Personal
Die Tür wird geöffnet, wenn der Kater Einlass begehrt, der Schreibtisch verlassen, wenn er lange genug auf meinem Bett gelümmelt hat, wenn ihm der Sinn nach Abwechslung steht. Oder wenn er darauf hofft, dass seine Dosenöffnerin ihm doch noch etwas Gescheites in den Napf tut. „Eine Katze hat Personal“ weiterlesen
Von allen gibt es mehrere
Von den Blau-, Kohl-, Schwanzmeisen, Spatzen und Kleibern, sogar zwei Buntspechte hingen hier schon gleichzeitig an den Knödeln. Nur die Tannenmeise kommt alleine, ist allein. Zumindest denke ich, dass es sich immer um dieselbe handelt. Ich möchte sie knuddeln. Sie ist sooo süß. „Von allen gibt es mehrere“ weiterlesen
Bei den Nachbarn wird nicht nur den Vögeln einiges geboten
Knödel, verschiedene Kerne, Mischungen. Den Hausmann und mich locken sie mit Kaffee und Kuchen. Dieser Versuchung werde ich nicht widerstehen. Vorher sollte ich das Problem mit dem springenden Cursor lösen, das sich kurze Zeit nach der Benutzung der neu gekauften Word-Version eingestellt hat. „Bei den Nachbarn wird nicht nur den Vögeln einiges geboten“ weiterlesen
Über dem Wäldchen jagen sich zwei Raubvögel
Auf der Kuhwiese neue Maulwurf- oder Wühlmaus-Hügel. Sie graben sich einmal quer durch. So wie bei uns im Garten. Diese blöde Bande. Den Meisen habe ich gerade frische Knödel spendiert. Guten Appetit ihr Schnuckies. „Über dem Wäldchen jagen sich zwei Raubvögel“ weiterlesen
Die Wühlmäuse graben sich nicht nur durch unseren Garten
Sie graben sich auch durch die Kuhweide, die fast vor meinem Fenster liegt. Miese Gesellen, die aber auch nichts anderes tun, als das, wozu sie gemacht bzw. berufen wurden. „Die Wühlmäuse graben sich nicht nur durch unseren Garten“ weiterlesen