Am Himmel schon wieder dunkle Wolken

Das prognostizierte schwere Gewitter mit Starkregen ist bisher ausgeblieben, ich bedaure es trotzdem nicht, den Ausflug verschoben zu haben. Kaum war ich an der Bushaltestelle angekommen, hatte es angefangen zu tröpfeln.

Also bin ich schnurstracks zum öffentlichen Bücherschrank an der schräg gegenüberliegenden Haltestelle Milchhaus gelaufen, habe das dicke Buch eingesackt, das mir gestern schon aufgefallen ist, habe noch schnell einen Abstecher zum Eierhäuschen gemacht, zehn Eier von „Ei-am-happy-Hühnern“ mitgenommen, und zack, war ich wieder zu Hause.

Kaffee gekocht und in der Geschichte von Andreas Eschbach verschwunden. Das Buch ist Ende der Neunziger erschienenen, aber noch kann ich mich nicht erinnern, es gelesen zu haben. Die Idee finde ich spannend.

Bei einer Ausgrabung in Israel wird ein zweitausend Jahre altes Skelett mit modernen Zahnfüllungen und die Bedienungsanleitung für einen Videorecorder gefunden. Wo ist der Recorder? Hat da jemand den Tod von Jesus gefilmt? Der Titel lässt es vermuten. „Das Jesus Video“.

Ich bin in der glücklichen Lage, den ganzen Tag lesen zu können, wenn mir danach ist. Gießen, kochen, Kater füttern, das erledigt sich ja quasi nebenbei. Kater streicheln geht auch noch. Wie der Schwarze mit der weißen Schnute da im Körbchen liegt, das ist schon sehr entzückend. Als könne er kein Wässerchen trüben. Der falsche Fuffziger.

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