Am Himmel die ersten Sterne. Es ist erst halb sieben. Gut, dass ich die Taschenlampe mitgenommen habe. Sonst müsste ich mich in der Dunkelheit zum Kompost tasten. Die Wiese ist nass, als hätte es gerade geregnet. Tagsüber war es warm, jetzt kühlt der Boden ab. Die Käuzchen drehen durch. Das ist ein richtiges Getöse. „Zwischen den Bäumen hängt der dicke Mond“ weiterlesen
Schlagwort: Draußen
Tagsüber beobachte ich den Himmel
Immer wieder sehe ich Kranichpaare, kleinere oder größere Gruppen von Vögeln, die über einem bestimmten Punkt zu kreisen scheinen. Früher dachte ich, sie würden nach einem Platz Ausschau halten, an dem sie landen könnten. Jetzt weiß ich, dass sie die Thermik nutzen, um ohne große Kraftanstrengung an Höhe zu gewinnen. „Tagsüber beobachte ich den Himmel“ weiterlesen
Der große schwarze Vogel auf der Wiese ist ein Rabe
Oder eine Krähe. Oder eine Rabenkrähe. Bei der Größe wäre sogar ein Kolkrabe denkbar. Hey du. Sag mal was. Ich sollte immer mein Fernglas mit in den Garten nehmen. Die schwarzen Vögel hatten früher keinen guten Ruf, man sagte ihnen nach, den Tod oder anderes Unheil anzukündigen. „Der große schwarze Vogel auf der Wiese ist ein Rabe“ weiterlesen
Angekommen im Nirgendwo
Was ich mich – trotz oder dank Google – schon verfahren, verlaufen habe. Scharf nach rechts abbiegen. Oder nach links. Aber wohin? Sieht hier jemand einen Weg? „Angekommen im Nirgendwo“ weiterlesen
Die Zeichen stehen auf Herbst
Heute den ganzen Tag ein Wechsel von kräftigen Schauern und Sprühregen. Im Moment gießt es mal wieder. Ich denke an die Tomaten. Schick ihnen noch ein paar südlichere Tage. Dränge sie zur Vollendung hin. Auch die Feigen würden sich freuen. „Die Zeichen stehen auf Herbst“ weiterlesen
Sonne. Wolken. Regen.
Die Wäsche rein und wieder raus tragen. Gut, dass der Hausmann ein Auge darauf hat. Das Bohnenkraut suchen. Ich habe es nicht gefunden. Aber das muss nichts bedeuten. Manches sehe ich nicht. Den Wald vor lauter Bäumen. „Sonne. Wolken. Regen.“ weiterlesen
Am Himmel kleine weiße Wolken
Im Garten vor der Maisonette ein kleiner Wind, der gar nicht mal so klein ist, wie der neben mir sitzende Hausmann bemerkt. Auch er hat sich in den Schatten des Hauses zurückgezogen. In der Sonne ist es uns beiden zu warm. „Am Himmel kleine weiße Wolken“ weiterlesen
Abendstille überall
Es singt auch keine Nachtigall. Alle verpartnert. Der Pirol hält schon lange den Schnabel. Ab und zu sieht man einen Vogel, aber gerade die kleineren hört man nicht. Die Sommerpause. Nur neulich Abend im Wald. Da wurde erzählt.
Im Wald
habe ich nur noch eine Handvoll Glühwürmchen gesehen. Sie werden ihre Partner gefunden haben. Und demnächst sterben. Aber sie wissen nichts vom Tod. Sie fürchten ihn also auch nicht. „Im Wald“ weiterlesen
Abends zu den Glühwürmchen
Nur gestern war ich zu müde. Heute habe ich am Nachmittag zwei Stunden geschlafen, da werde ich um halb elf wohl noch einigermaßen fit sein. „Abends zu den Glühwürmchen“ weiterlesen