Zwei Erwachsene. Zwei Kinder. Die Eltern deutlich erkennbar an der schwarzen Schleppe. Was mich wundert: Sie laufen schnurstracks in den Wald. Da lebt der Fuchs. Was machen sie da?
Schlagwort: Draußen
Es ist gut, dass der einzelne Mensch keine Waffe hat
Raketen, mit denen er Überschallflugzeuge vom Himmel holen kann, sollten sich schon gar nicht in seinem Besitz befinden. Sonst hätte ich eben eine Dummheit begangen. „Es ist gut, dass der einzelne Mensch keine Waffe hat“ weiterlesen
Abends kommen die Rehe
Wo sie wohl tagsüber sind, wenn es so heiß ist. Vielleicht legen sie sich im Wald unter einen großen Farn. Ich habe mich in mein kühles Atelier zurückgezogen, habe nur draußen gefrühstückt, Wäsche aufgehängt, eine Stunde später wieder abgenommen. „Abends kommen die Rehe“ weiterlesen
Er ist aber ein anderer
Du meinst den Graureiher? Ja, den meine ich. Der andere, der sich kurz zuvor am gegenüberliegenden Ufer rechts niedergelassen hat, ist ein Storch. Leider ist mir der Name „Graureiher“ nicht eingefallen. Er war irgendwo in den Weiten meines Gehirns verschwunden. Gut, wenn man in Begleitung ist und wenn die Begleitung Wörter hat. „Er ist aber ein anderer“ weiterlesen
Einen Fasan habe ich länger nicht gehört
Ich dachte, sie wären längst alle unter der Haube. Verpartnert. Heute Morgen habe ich vom Bett aus – dem entzückenden kleinen Fernglas sei Dank, das der Buckower Freund mir geschenkt hat – drei Hasen in der Wiese beobachten können. Drei Hasen waren es in Österreich, drei Hasen hier. „Einen Fasan habe ich länger nicht gehört“ weiterlesen
Leben am Fluss
Die Elbe ist noch ein wenig imposanter als unsere Havel. Breiter. Bewegter. Es gibt kleine Buchten, gute Einstiegsmöglichkeiten. Auf die Strömung müsste wahrscheinlich geachtet werden, aber wir sind nicht ins Wasser gegangen. „Leben am Fluss“ weiterlesen
Bewegtes Wasser. Klangkörper
Steine, die im Dur-Dreiklang schwingen. Bei der Kulturellen Landpartie im Wendland wird einem einiges geboten. Gestern sind wir zum Waldmuseum Naturum geradelt, wo Dr. Erich Bäuerle uns auf eine Reise durch Zeit und Raum mitgenommen hat. Alles schwingt, alles klingt. Sagt der Physiker, der kein Esoteriker ist. „Bewegtes Wasser. Klangkörper“ weiterlesen
Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln
Und ich bin so müde. Eben noch in Österreich auf einem malerisch in Nebelschwaden gehüllten Berg, schon in Berlin beim Freund auf dem Sofa, zwei Tage später mit ihm zusammen auf dem Weg ins Outback. „Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“ weiterlesen
Es regnet
Man kann auch bei Regen in den Wald gehen, sagt das Mädchen, das mir mit Kopfhörern auf den Ohren am Tisch gegenübersitzt. Sie übt noch Mathe. Mit Musik. Von mir aus. Was ist oben? Der Zähler oder der Nenner? Und wenn der Zähler größer ist als der Nenner, wovon spricht man denn da? Ähm. „Es regnet“ weiterlesen
Zum Aufwärmen gehe ich in den Garten
Bei mir drinnen habe ich noch frische vierzehn Grad, ich sitze mit Socken und Strickjacke am Schreibtisch. Die Zeit draußen nutze ich, um den Akku vom Laptop aufzuladen. Während er lädt, kann ich nichts machen. Eine Stunde laden, dann ein oder zwei Stunden arbeiten. Ich brauche einen neuen Akku. Das hätte ich in Berlin erledigen können. Aber hätte hätte. „Zum Aufwärmen gehe ich in den Garten“ weiterlesen