Bewegtes Wasser. Klangkörper

Steine, die im Dur-Dreiklang schwingen. Bei der Kulturellen Landpartie im Wendland wird einem einiges geboten. Gestern sind wir zum Waldmuseum Naturum geradelt, wo Dr. Erich Bäuerle uns auf eine Reise durch Zeit und Raum mitgenommen hat. Alles schwingt, alles klingt. Sagt der Physiker, der kein Esoteriker ist. „Bewegtes Wasser. Klangkörper“ weiterlesen

Zum Aufwärmen gehe ich in den Garten

Bei mir drinnen habe ich noch frische vierzehn Grad, ich sitze mit Socken und Strickjacke am Schreibtisch. Die Zeit draußen nutze ich, um den Akku vom Laptop aufzuladen. Während er lädt, kann ich nichts machen. Eine Stunde laden, dann ein oder zwei Stunden arbeiten. Ich brauche einen neuen Akku. Das hätte ich in Berlin erledigen können. Aber hätte hätte. „Zum Aufwärmen gehe ich in den Garten“ weiterlesen

Während die Freunde zurück zu den Rädern laufen,

um die Packtasche mit unserem Picknick zu holen – Kaffee und Kuchen vom und für den Hausmann und mich, Apfelschorle für den fastenden Buckower Freund – darf ich weiter im Schatten einer Kiefer am Fuße des Berges sitzen, den die beiden Männer gerade bestiegen haben. Vor mir die Lady Agnes und die weite Landschaft mit den sanften Hügeln. „Während die Freunde zurück zu den Rädern laufen,“ weiterlesen

Um mich herum summt, brummt, zwitschert, zirpt und flattert es

Ab und zu ein Kranichschrei. Wenn kleinere Gruppen von Gänsen vom Deich kommen oder zu ihm hin fliegen, dann schnattert es auch. Die Kühe schweigen. Ein paar von ihnen kann ich zwischen den Bäumen sehen. „Um mich herum summt, brummt, zwitschert, zirpt und flattert es“ weiterlesen

Wach kurz vor eins, kurz vor sechs

Aufgestanden um sechs. Frische vier Grad. Auf der Wiese gerade mal ein schmaler Sonnenstreifen. Gestern Nachmittag sind wir mit unseren Stühlen und Büchern im Garten herumgerutscht. Immer den sonnigen Plätzen hinterher. Zum Schluss saßen wir neben den Himbeeren am großen Kompostbereiter. Keine unangenehmen Gerüche. Überall leuchten die gelben Blüten des Löwenzahns. „Wach kurz vor eins, kurz vor sechs“ weiterlesen

Die Kühe melden sich

Vielleicht ein Abendgruß. Bald kommen sie auf eine andere Wiese. Dann ist es vorbei mit den Mahlzeiten mit Kuhblick. Als ich vorhin mit dem Hausmann zu Abend gegessen habe, hatten sich die Kälbchen an der Waldseite  versammelt. Vor dem Schlafengehen werden sie noch einmal richtig übermütig.

Auch gestern beim Kaffeetisieren haben alle beobachtet, was auf der Wiese vor sich ging. Und natürlich haben wir uns gegenseitig Neuigkeiten zugesteckt. Habt Ihr das auch gesehen? Das jüngste Kälbchen liegt jetzt allein ganz am Rand vom Mutter-Kind-Platz. In den ersten Tagen lag es immer dicht bei der Mutter. Und sagt mal, die Graue, sieht die nicht noch sehr schwanger aus? Die letzte Schwangere steht zusammen mit der Kuh und dem jüngsten Kälbchen. Ach so.

Es ist schön, wenn solch wichtige Informationen geteilt werden. Wenn alle denselben Wissensstand haben.

Eben habe ich schon ein paar Dinge zurück ins Atelier gebracht. Es sieht dort aus wie neu. Als hätte da gar niemand gelebt in den letzten Tagen. Keine Spur von der Neuköllner Freundin und ihrem Hundemädel. In der Luft ein milder Duft.

Schön war es mal wieder. Was für eine Energie diese Frau hat. Wenn sie nicht stundenlang im Wald unterwegs ist, hockt sie in den Beeten. Ein bisschen Regen schreckt sie nicht. Aber sie ist ja noch jung. Und wollte früher mal Bäuerin werden, wenn ich mich recht erinnere.

Über der Wiese ein Roter Milan

Langsam und erhaben zieht er seine Kreise. Und siehe da: Ein Reh tritt aus dem Wald heraus. Witternd schaut es in meine Richtung. Ist da wer? Eine Blaue Holzbiene sucht nach einem Schlupfloch. Diese Insekten sind groß wie Hornissen oder besonders dicke Hummeln und harmlos. Im Gegensatz zu anderen Bienen leben sie allein. Jetzt zu dieser Zeit suchen die Weibchen nach Nistplätzen. Gern in altem Holz. Ich mag ihr Brummen. „Über der Wiese ein Roter Milan“ weiterlesen