Noch im Nachthemd habe ich die Gemüsereste von gestern zum Kompost getragen

Ich verweile einen Moment vor den frischen Haufen von Wühlmaus oder Maulwurf. In den letzten Tagen waren sie besonders aktiv. Die Kühe stehen immer noch auf der Wiese hinter den Brombeeren. Seid gegrüßt. Alles okay bei euch? Kein einziges Muh. Ich lausche zu den Wiesen hinter Schwarzwasser. Von da kam in den letzten Tagen das Gänsegeschnatter. Das müssen Tausende sein, fand auch der Hausmann. Jetzt höre ich nichts.

Kaum habe ich die Tür geöffnet, schießt der Kater an mir vorbei die steile Treppe hinauf. Hör mal, du Schnösel. Hast du mir aufgelauert? Weißt du, wie man einen wie dich nennt? Stalker! Jetzt liegt der Stalker auf dem Fensterbrett und beobachtet die Vögel vor meinem Fenster, die aufgeregt an den Knödeln herumhüpfen. Da läuft dir das Wasser im Maul zusammen, stimmt’s?

Mir läuft auch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an den Inhalt meines Kühlschranks denke. Da mir das Radfahren immer noch Schmerzen bereitet, ziemliche sogar, habe ich mich gestern mit dem Auto nach Neustadt zum Einkaufen mitnehmen lassen. Frisches Gemüse. Salat. Speck. Halloumi. Ich werde sehr gut speisen in den nächsten Tagen. Das Dessert – ohne geht es auch bei Keto nicht – habe ich gestern Abend gebacken. Begleitet von alten Songs und kleinen Tänzeleien. No more cloudy days. No more ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber für den Moment: Is so!

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