Weil mir die Leberwurst nicht aus dem Kopf gegangen ist,

bin ich schon heute Morgen mit dem Fräulein eine größere Runde gelaufen. Hin zum See, an dem wir gestern so schön mit dem Hausmann in der Sonne saßen – das Fräulein gern mitten auf den Wegen -, um dann pünktlich beim Regionalladen zu sein, der um zehn öffnet. Wie ich vermutet habe, ist das Angebot an würziger Wurscht interessant.

Das brandenburgische Sattelschwein lebt ganzjährig draußen, Ställe gibt es nicht, auch keine artfremde Ernährung, keine Antibiotika (wäre andererseits für meine Wundheilung vielleicht gar nicht so übel), und geschlachtet wird ebenfalls vor Ort.

Ein anderer Geschmack musste her. Nach elf Tagen Püree bin ich an der Grenze meines guten Willens. Leberwurst in Butter weichgezogen, mit Sahne, Kapern, Senf verfeinert (und püriert, was soll‘s) – gar nicht übel. Nur nicht in Kombination mit püriertem Blumenkohl. Satt wurde ich. Aber Glück ist anders. Vielleicht greife ich doch den Vorschlag des Buckower Freundes auf. Ich sehe schon die großen Augen der Jungs beim Allim-Express. Einmal Döner mit allem. Fein püriert bitte!

2 Gedanken zu „Weil mir die Leberwurst nicht aus dem Kopf gegangen ist,“

  1. Also, das klingt jetzt arg nach Belustigung ist aber lieb gemeint: Unlängst kaufte ich mir so so einen handlichen Akku-Zerkleinerer (für Zwiebeln und Kräuter). Und beim Lesen deines Eintrags fiel mir ein, den könnte man sogar unterwegs benutzen.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von AM RAND EIN ZUHAUSE

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen