Vier oder fünf große Formationen sind sich in die Quere gekommen, fallen auseinander, formieren sich neu. Wohin des Wegs, Freunde?
Die Kühe sind mal wieder einer energisch Ausschreitenden gefolgt.
Wohin geht sie? Gibt es da etwas zu fressen? Ihr nach, Canaillen!
Morgens sehe ich von meinem Fenster aus, wie sie die ersten Sonnenstrahlen für ein Bad in der Wiese nutzen. Sie liegen, schauen, kauen.
Am Deich sind die Arbeiten in vollem Gange: Erde anfahren, aufschütten, verfestigen. Irgendwann werden sie es geschafft haben. Dann ist der Deich auf unserer Seite der Alten Jäglitz genauso hoch wie der am anderen Ufer.
Auftritt Hausmann. Er stutzt, als er mich sieht. Dachte wohl, er wäre der Erste, den es nach draußen zieht. Er nahm an, ich würde packen und räumen.
Aber die letzte Bücherkiste ist gefüllt. Jetzt sind nur noch größere Kisten da – und noch ein Regal voller Bücher. Noch zwei Meter Tagebücher. Ich denke darüber nach, einen Teil davon in der Papiertonne zu versenken. Das habe ich 2023 auch schon gemacht.
Eigenartig: Je mehr Dinge in den Kisten verschwinden, desto chaotischer sieht es in meinem Atelier aus. Das löst einen Fluchtreflex aus. Ich träume davon, den Trolley zu nehmen, den Rucksack mit dem technischen Equipment, die Kiste mit den wichtigen Papieren – und mich aus dem Staub zu machen. Vorher müsste ich nur noch mein Bike in Sicherheit bringen.
Auch ein Zauberspruch käme gelegen. Hokus Pokus. Und zack, schaukele ich mit perfekt sitzenden Prothesen in der Hollywoodschaukel beim Freund im Garten und lächle milde über die OPs, den hinter mir liegenden Umzug.
Milde vor allem.
Da hätte man gerne einen Scotty, um ihm zuzurufen: „Beam mich hoch! – Nein, natürlich nicht zu den schnatternden Gänsen, Witzbold!“
Beamen wäre grandios. Zu früh geboren…Pech..