Meine Reise mit Goloka (2) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

Bei unserem ersten Treffen hole ich Goloka am S-Bahnhof Mexikoplatz ab. Da ich gerade in der Nachbarschaft Haus, Hund und Katze hüte – ich mache das häufiger, wenn die Eigentümer verreist sind –, habe ich den Golden Retriever dabei. „Meine Reise mit Goloka (2) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen

Heute Nacht habe ich eine zusätzliche dünne Decke gebraucht.

In der Hollywoodschaukel trage ich ein Jäckchen über dem Kleid, ohne wäre es mir zu frisch. Im Moment kann ich mir die für Donnerstag prognostizierten 38 Grad nicht vorstellen. Von mir aus können sie auch bleiben, wo der Pfeffer wächst. „Heute Nacht habe ich eine zusätzliche dünne Decke gebraucht.“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (1) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

Es kommt mir vor, als hätte ich stundenlang geweint. Der Dokumentarfilm über den Irak, den ich gestern im Kino gesehen habe, war nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Das Schicksal der Menschen, die aufgrund ihrer politischen Ansichten eingesperrt, gefoltert, ermordet wurden, hatte mich aufgewühlt und mein Inneres durcheinandergebracht. „Meine Reise mit Goloka (1) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen

Das Rotkehlchen hüpft um die Hollywoodschaukel herum.

Manchmal sitzt es auch nur einen Meter entfernt auf der Lehne des Holzstuhls. Es ist das zutraulichste aller hier im Garten versammelten Vögel. Es kommt so dicht heran und bleibt so lange sitzen, dass ich das Gefühl habe, da will sich eine mit mir unterhalten. „Das Rotkehlchen hüpft um die Hollywoodschaukel herum.“ weiterlesen

Einfach leben (46) – Aus dem Langzeitprotokoll 2008 – 2012

Ab Oktober wird in der WG ein weiteres Zimmer frei. Bisher hatte es eine Schauspielerin aus Köln gemietet, die nur ab und zu in Berlin ist. Ich könnte also nicht nur zurückziehen, ich hätte sogar die Wahl zwischen den Zimmern unter dem Dach und denen im Erdgeschoss. Ich könnte auch in unserer Wohnung im Tiergarten bleiben, ich müsste mir dann allerdings Mitbewohner suchen. „Einfach leben (46) – Aus dem Langzeitprotokoll 2008 – 2012“ weiterlesen

Heute ist Ruhetag.

Keine Kulturveranstaltungen im Monbijou-Theater, dort waren wir vorgestern. Netter Ort, tolle Truppe. Sehr empfehlenswert das Stück „Was ihr wollt“. Ausflüge gibt es heute auch nicht. Einen Abstecher in die Ostprignitz haben wir gestern gemacht. Ein bisschen Wehmut stieg in mir auf. Schließlich war sie drei Jahre lang meine Heimat. „Heute ist Ruhetag.“ weiterlesen

Einfach leben (45) – Aus dem Langzeitprotokoll 2008 – 2012

Vier Wochen nach dem großen Knall, der mein Leben verändert hat, besuche ich meine langjährige Friseurin. Die sofort eine große Herausforderung wittert, aber erst, nachdem sie ihre Meinung zum Ausdruck gebracht hat. „Einfach leben (45) – Aus dem Langzeitprotokoll 2008 – 2012“ weiterlesen

Manche Probleme lösen sich von selbst.

Was mit den Sachen anstellen, die der Nachbar von gegenüber mit der Bemerkung „Wenn ihr mal wieder Flohmarkt macht…“ in regelmäßigen Abständen vorbeibringt?

Das Fässchen für den Schnaps auf seinem hölzernen Gestell – Anno 1929 – und einen der hübsch-hässlichen Wandteller hatten mir Hausmann und Moppedfahrer neulich zum Empfang in mein Zimmer gestellt. „Manche Probleme lösen sich von selbst.“ weiterlesen

Einfach leben (44) – Aus dem Langzeitprotokoll 2008 – 2012

Auch von Helga gibt es Neuigkeiten. Eigentlich hat sie auf ihre Reha gewartet, nun ist sie wieder im Krankenhaus. Es geht ihr schlecht, sie hat eine Infektion. Deswegen mussten sie die Röhrchen, die sie ihr als Verbindung zwischen Leber und Galle eingenäht hatten, wieder entfernen und neue verlegen. Jetzt hängt sie am Tropf und übergibt sich häufig. „Einfach leben (44) – Aus dem Langzeitprotokoll 2008 – 2012“ weiterlesen

Der Moppedfahrer schraubt im Garten den Motor für die Klospülung auseinander.

Das stand schon lange an.  Er geht sozusagen seiner Berufung nach – er repariert. Gestern brachte ein Nachbar neben einer Ladung Holz für den Küchenofen auch noch einen defekten Lötkolben mit. Der Freund ist für sein Können über die Kiezgrenzen hinaus bekannt.  „Der Moppedfahrer schraubt im Garten den Motor für die Klospülung auseinander.“ weiterlesen