schläft das Fräulein. Eigentlich schläft das Fräulein fast immer. Ich habe ihr für später einen Spaziergang zum Hundeauslauf versprochen. Die Temperaturen sind gemäßigt, man könnte fast von frisch sprechen. Seit einer Stunde regnet es nicht mehr. Beste Voraussetzungen also. Die Hitze der letzten Tage hat mich doch ziemlich beeinträchtigt und unseren Radius eingeschränkt. „Während ich am Wohnzimmertisch schreibe,“ weiterlesen
Kategorie: Unterwegs
Die Glocken läuten.
Noch ist es nicht so heiß, wie sie es angekündigt haben. Deshalb habe ich es mir mit meinem Buch auf der Terrasse bequem gemacht.
Während Charles Lindbergh 1927 zum ersten Mal den Atlantik überfliegt, von New York nach Paris, schwebt der zwölfjährige Walt über einen See in Kansas. „Die Glocken läuten.“ weiterlesen
Die Rotoren der Windräder liegen im Nebel
Es ist bewölkt, siebzehn Grad, leichter Wind. Ich gehe denselben Weg, den ich vor zwei Tagen in der Nachmittagssonne gelaufen bin, und freue mich, dass es etwas kühler ist. „Die Rotoren der Windräder liegen im Nebel“ weiterlesen
Um vier war ich wach
Ab neun unterwegs mit Bahn und Bussen, sechs Stunden insgesamt. Dann noch zweieinhalb Kilometer zu Fuß durch eine hügelige Landschaft, die meinem Auge einiges geboten hat: alte Eichen, goldene Felder, dazu ein ordentlicher Wind, der Sommerdüfte in meine Nase trug. Das war schön. „Um vier war ich wach“ weiterlesen
Als ich endlich zu Hause bin,
begrüße ich kurz die drei Herren, die in einer ausgehobenen Grube stehen. Mit Schaufeln in der Hand gestikulieren und diskutieren sie. Da muss ich nicht groß herumraten. Sie haben an dem Leck im Wasserrohr gearbeitet, das vom Haus in den Garten führt und an dem nicht nur die Gartendusche hängt, sondern auch der Wasserhahn, an den der Schlauch zum Bewässern der Beete angeschlossen wird. „Als ich endlich zu Hause bin,“ weiterlesen
Draußen schwül, innen kühl
Eben noch wollte ich mich an der Bushaltestelle in Havelberg in meine flüssigen Bestandteile auflösen, da saß ich schon in der kalten Regionalbahn (die R8 fährt wieder, juchu) und war froh über die Jacke, die ich mir über die Schultern legen konnte. „Draußen schwül, innen kühl“ weiterlesen
Am Himmel weiße und graue Wolken.
Unser letzter Tag. Der Freund saß schon kurz vor zehn auf dem Rad. Trainingskilometer sammeln. Darßer Ort, Leuchtturm, Prerow. Ich lade mein E-Bike und sitze vor dem Bus in der Sonne. Entdecke auf dem Bodden den ersten Kitesurfer. „Am Himmel weiße und graue Wolken.“ weiterlesen
Auf dem Bodden glitzern kleine Schaumkronen in der Sonne.
Noch immer geht ein ordentlicher Wind. Nachts habe ich das Gefühl, mitten auf dem Meer zu liegen, umtost von Wind und Wellen. Wäre da nicht das harte Lager, das der Prinzessin auf der Erbse zu schaffen macht und die wieder oder immer noch schwierige Prothesensituation, ich würde von paradiesischen Zuständen sprechen. „Auf dem Bodden glitzern kleine Schaumkronen in der Sonne.“ weiterlesen
Am Weststrand hat sich das Meer Land genommen
Zumindest kommt es mir so vor. Etwa einen Kilometer entfernt im Darßer Urwald findet sich ein Hinweis, dass vor vielen Jahren dort die Meeresgrenze verlief. Später habe ich nachgelesen: Vor rund 3000 Jahren reichte das Meer tatsächlich bis dorthin. „Am Weststrand hat sich das Meer Land genommen“ weiterlesen
Während ich die Strickjacke enger um mich ziehe,
schwimmt in einiger Entfernung der Hausmann seine Runden. Das Fräulein beobachtet den tollkühnen Freund aufmerksam vom Ufer aus. Und das macht Spaß? Ist das nicht viel zu kalt? „Während ich die Strickjacke enger um mich ziehe,“ weiterlesen