Während ich am Wohnzimmertisch schreibe,

schläft das Fräulein. Eigentlich schläft das Fräulein fast immer. Ich habe ihr für später einen Spaziergang zum Hundeauslauf versprochen. Die Temperaturen sind gemäßigt, man könnte fast von frisch sprechen. Seit einer Stunde regnet es nicht mehr. Beste Voraussetzungen also. Die Hitze der letzten Tage hat mich doch ziemlich beeinträchtigt und unseren Radius eingeschränkt. „Während ich am Wohnzimmertisch schreibe,“ weiterlesen

Als ich endlich zu Hause bin,

begrüße ich kurz die drei Herren, die in einer ausgehobenen Grube stehen. Mit Schaufeln in der Hand gestikulieren und diskutieren sie. Da muss ich nicht groß herumraten. Sie haben an dem Leck im Wasserrohr gearbeitet, das vom Haus in den Garten führt und an dem nicht nur die Gartendusche hängt, sondern auch der Wasserhahn, an den der Schlauch zum Bewässern der Beete angeschlossen wird. „Als ich endlich zu Hause bin,“ weiterlesen

Auf dem Bodden glitzern kleine Schaumkronen in der Sonne.

Noch immer geht ein ordentlicher Wind. Nachts habe ich das Gefühl, mitten auf dem Meer zu liegen, umtost von Wind und Wellen. Wäre da nicht das harte Lager, das der Prinzessin auf der Erbse zu schaffen macht und die wieder oder immer noch schwierige Prothesensituation, ich würde von paradiesischen Zuständen sprechen. „Auf dem Bodden glitzern kleine Schaumkronen in der Sonne.“ weiterlesen

Am Weststrand hat sich das Meer Land genommen

Zumindest kommt es mir so vor. Etwa einen Kilometer entfernt im Darßer Urwald findet sich ein Hinweis, dass vor vielen Jahren dort die Meeresgrenze verlief. Später habe ich nachgelesen: Vor rund 3000 Jahren reichte das Meer tatsächlich bis dorthin. „Am Weststrand hat sich das Meer Land genommen“ weiterlesen