von wegen, es ginge im Leben manchmal nur darum, das Ereignislose zu ertragen, setzt sich eine Meise in den ausgehöhlten Apfel. Ganz ereignislos ist es hier also nicht. Dazu kommt, dass größere Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen. „Während ich überlege, ob der Satz stimmt,“ weiterlesen
Kategorie: Alltag
Über der Wiese grauer Dunst. Keine Wolken.
Nicht mal eine einzige kann sich durch das ganze Grau da oben schummeln. Dann muss ich auf die Wolke aus meiner Erinnerung zurückgreifen, die ich gestern in einer spannenden ARTE-Doku über Land-Art Künstler gesehen habe (Hin und Weg – Kunst, die verschwindet). Sie hat mich nicht nur sehr berührt, sie hat mich heute Morgen im Bett zu weiterer Recherche inspiriert. „Über der Wiese grauer Dunst. Keine Wolken.“ weiterlesen
Wach kurz nach zwei. Das Übliche.
Wenn ich weiß, dass ich morgens früh raus muss, schlafe ich zur Sicherheit nur kurz. Ich hatte gehofft, noch einmal wegzudämmern. Passierte aber nicht. Und so bin ich um halb acht nicht gerade gut gelaunt die zweieinhalb Kilometer durch den Wald gestapft. Über Harschschnee – was meine Laune nicht verbesserte. „Wach kurz nach zwei. Das Übliche.“ weiterlesen
Während ich einen Vortrag über Bewusstsein und Quantenphysik höre,
beobachte ich den Mäusebussard, der auf dem Pfahl rechts von meinen Fenstern sitzt. Ganz ruhig sitzt er da, bevor er seinen Posten verlässt und über die Wiese gleitet. Kurz bevor er aus meinem Sichtfeld verschwindet, stürzt er sich hinunter. Er hat etwas entdeckt. „Während ich einen Vortrag über Bewusstsein und Quantenphysik höre,“ weiterlesen
Von wegen Stille der Nacht
Wach um 3.30 Uhr. An meinem Bett keine Dämonen – danke an die Zuständigen -, dafür höre ich durch das leicht geöffnete Fenster Geräusche von draußen. Sie erinnern an das Greinen eines Säuglings. Unser Kater. Und ein zweiter. Der Rote vom Bauern wahrscheinlich. Auch wenn der Schnee alles viel heller macht als sonst, sehe ich nichts. „Von wegen Stille der Nacht“ weiterlesen
Heute ist hier ja einiges los
Der Bauer fährt mit dem Traktor Heuballen zu den Kühen, der Wagen vom AWU leert die Blaue Tonne, der Saugwagen für die Klärgrube macht vor allem Krach. Die Gerüche gehen im Winter Gott sei Dank irgendwie unter. Die alte Eiche gegenüber steht starr und stumm. „Heute ist hier ja einiges los“ weiterlesen
Herr Specht gibt sich die Ehre
Vielleicht üben die Knödel vom NABU, die mir die Mannheimer Freundin hatte schicken lassen, doch einen gewissen Reiz auf meine Vögel aus. Teilt sie euch ein, Freunde. Es sind die letzten. Dann gibt es nur noch die vom Fressnapf. „Herr Specht gibt sich die Ehre“ weiterlesen
Wieder zu Hause
Ignoriert von Buntspecht und Co. Vor den Fenstern von Frau J. fliegen sie hin und her, an ihren Knödeln tun sie sich gütlich. Das habe ich gerade beim ersten gemeinsamen Kaffee sehen können. Als würden sie mich für meine lange Abwesenheit ein klein wenig bestrafen. Phhhh. Wir sind nicht angewiesen auf dich. Der Kater kotzte, als er mich sah. Soll ich zurück nach Berlin? Mich beim Buckower Freund einmieten? Scherz. „Wieder zu Hause“ weiterlesen
Es gibt so Tage
Die müssen irgendwie gemeistert werden, weil einem nichts anderes übrigbleibt. Weil diverse Verquickungen dazu geführt haben, dass ich drei verschiedene Arzt-Termine an einem Tag habe. Jeder einzelne hat mir Angst gemacht, da ich unangenehme Nachrichten fürchte. „Es gibt so Tage“ weiterlesen
Wach um 4.40 Uhr
Kein Wunder, ich lag um zehn im Bett. Um fünf höre ich den Schneeräumdienst. Der Bürgersteig wird gefegt, gestreut. Da bin ich doch sehr beruhigt. Ich habe mich schon im Nachtdress und mit Pudelmütze auf dem Kopf in Aktion gesehen. „Wach um 4.40 Uhr“ weiterlesen