Meine Reise mit Goloka (13) – Aus den Langzeitprotokollen 2016 – 2018

Der Kroate hat ein paar Leute aus seinen letzten Kursen zusammengerufen. Wir treffen uns natürlich bei uns in der WG, das bietet sich an, wenn er doch hier wohnt. Er will mit uns die Welt verändern, sagt er. „Meine Reise mit Goloka (13) – Aus den Langzeitprotokollen 2016 – 2018“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (12) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2018

Nebenan rauscht es, als würde es regnen. Irgendwo läuten Glocken. Ein Hund bellt. Eine dicke Mücke surrt um mich herum. Regen liegt in der Luft. „Meine Reise mit Goloka (12) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2018“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (11) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2018

Bei meinem nächsten Treffen mit Goloka – inzwischen hat es sich so ergeben, dass er zu mir in die WG kommt – löst eine von ihm geführte Phantasiereise zu meiner Insel eine Panikattacke aus. Erst ist die Insel viel zu klein, dann ändere ich ständig ihr Aussehen, bevor ich die Reise abbreche. Ich weine und zittere. So hat Goloka mich noch nicht erlebt. Er sagt, jetzt versteht er, warum ich als schwerbehindert gelte. „Meine Reise mit Goloka (11) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2018“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (10) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2018

Dieser Sommer hat mir einiges abverlangt. Der vorläufige Schlusspunkt ist die bewegende Trauerfeier für Anidana. Ich sitze zwischen seinem Cousin und dessen Frau, wir halten uns an den Händen. Ein anrührender Moment folgt auf den anderen, ich weine fast die ganze Zeit. „Meine Reise mit Goloka (10) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2018“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (9) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

Nach sieben Jahren hatte sich das Ja zu dieser WG, diesem Ort, in ein Nein verwandelt, aber das hatte viel mit dieser großen Liebe, mit diesem Mann zu tun, mit dem ich in den ersten beiden Jahren unserer Beziehung sogar zusammen hier gelebt habe. „Meine Reise mit Goloka (9) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (8) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

In der Sonne ist es zu warm. Deswegen habe ich die schwere Holzliege in den Schatten gezerrt. In zwei Tagen wird Anidana in die Reha wechseln. Es sieht tatsächlich so aus, als hätte er noch eine Chance bekommen, als wäre ihm noch eine Runde auf dem Karussell vergönnt. „Meine Reise mit Goloka (8) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (6) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

Nach einem weiteren Tag frage ich den Kroaten, ob ich das für die Fortbildung notwendige Praktikum nicht bei ihm machen könnte. Wenn diese Arbeit Menschen mit ihren inneren Ressourcen in Kontakt bringt, wenn sie Menschen mit Depressionen, Traumata, Menschen wie mich also, dabei hilft, das Erlebte zu transformieren – auch wenn dies eher ein unbewusster Prozess ist, denn wir machen ja keine Therapie in dieser Fortbildung –, dann möchte ich das an andere weitergeben. „Meine Reise mit Goloka (6) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (5) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

Goloka hat mir eine Übung vorgeschlagen. Es wäre an der Zeit, die Laube endgültig zu verlassen. Und deswegen gehe ich in meiner Fantasie an drei Abenden hintereinander kurz vor dem Einschlafen noch einmal nach Buchholz. „Meine Reise mit Goloka (5) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (4) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

Die Nächte bleiben unangenehm. Meine Schuldgefühle halten mich wach. Es wird immer dasselbe Thema verhandelt. Ich habe es schon wieder getan. Habe mich auf etwas eingelassen, und nun will ich das plötzlich nicht mehr. Das ist in meinem System nicht vorgesehen. Wenn ich einmal Ja gesagt habe, dann muss ich immer weiter zu diesem Ja stehen, auch wenn daraus längst ein Nein geworden ist. „Meine Reise mit Goloka (4) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen

Meine Reise mit Goloka (3) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020

In den Tagen darauf fühle ich mich eigenartig. Als hätte ich ein Aufputschmittel genommen. Ich hüte immer noch das Haus mit dem Hund und der Katze, aber meine Gefühlswelt hat sich verändert. Bisher waren die Hundespaziergänge etwas, das eben getan werden musste. Nun ist das anders. „Meine Reise mit Goloka (3) – Aus dem Langzeitprotokoll 2016 – 2020“ weiterlesen