dazu das diffuse Licht – der Regen hatte sich schon heute Morgen angekündigt. Das prognostizierte Gewitter war bis in den späteren Nachmittag hinein allerdings ausgeblieben. Ich war trotzdem froh, nicht mit dem Rad, sondern mit der Regio zu meinem Termin gefahren zu sein. Erst als ich wieder zu Hause war und meine Tasche ausgepackt hatte, ging der Wolkenbruch nieder, blitzte und donnerte es. „Die dunklen Wolken rechts über den Bergen,“ weiterlesen
Kategorie: Alltag
Alpenföhn bringt Sonne und eine hervorragende Fernsicht, sagt man.
Das kann ich bestätigen. Vom Küchenfenster aus sehe ich bewaldete Hügel, dahinter Berge, deren Kämme und Spitzen teilweise noch von Schnee bedeckt sind. Über allem schöne Kumuluswolken. Ein Hase auf der Flucht. „Alpenföhn bringt Sonne und eine hervorragende Fernsicht, sagt man.“ weiterlesen
Heute Morgen lagen die Berge im Dunst.
Als wäre da nichts. Inzwischen sind sie wieder aufgetaucht, nur manche Spitzen bleiben verhüllt. Um fünf beginnen die ersten Vögel mit ihrem Morgengesang – oder vielleicht mit ihrer Morgenunterhaltung. Kurz nachdem ich wach werde. „Heute Morgen lagen die Berge im Dunst.“ weiterlesen
Alles blüht. Und wohin man auch schaut – Berge.
Untersberg. Gaisberg. Watzmann. Hochkalter. Hohe Göll. Schlafende Hexe. Diese Formation ist die Einzige, die ich problemlos identifizieren kann. Sonst habe ich immer nur genickt, wenn die ehemalige Nachbarin begeistert auf einen Berg gezeigt hat. (Kann ich mir nicht merken. Kommt vielleicht noch. Glaube ich aber nicht.) „Alles blüht. Und wohin man auch schaut – Berge.“ weiterlesen
Ein Viertel ist noch da. Geteilt durch drei.
Der Hausmann hat gestern noch einmal Rhabarberkuchen gebacken – genauso köstlich wie der vom Ostersonntag. Diesmal haben wir den netten Nachbarn von gegenüber eingeladen. Der Mopedfahrer will sein Stück verspeisen, wenn er vom Reparieren zurück ist, so lange möchte ich nicht warten. Ich wundere mich sowieso, dass die drei Stücke bis jetzt überlebt haben. „Ein Viertel ist noch da. Geteilt durch drei.“ weiterlesen
Eine Autotür klappt
Ein Hund bellt. Die Sirene eines Krankenwagens. Ich sitze auf meinem Bett in dem kleinen Dachzimmer, das ich seit einer Woche bewohne, und wundere mich. In mir ist Ruhe. Eine eigenartige Ruhe. „Eine Autotür klappt“ weiterlesen
Der Wind wirft die Zweige der Erle hin und her,
schleudert den Bambus durch die Gegend und will der Tischdecke das Fliegen beibringen. Die zeigt sich wenig kooperativ. Die Tauben turteln, und die Krähen überlegen wahrscheinlich, wo und wie sie demnächst noch eine meucheln können. Die Reste eines ihrer Opfer liegen noch auf dem Dach vom Wintergarten. „Der Wind wirft die Zweige der Erle hin und her,“ weiterlesen
Drinnen ist es wärmer als die letzten Tage.
Sechzehn Grad. Mir ist kalt. Da hilft auch die Wärmflasche nicht, die ich mir gerade gemacht habe. Vielleicht sollte ich ins Bett gehen. Den Körper zur Ruhe kommen lassen. Mal wieder einen Krimi schauen. „Drinnen ist es wärmer als die letzten Tage.“ weiterlesen
Um fünf bellt der Hund von schräg gegenüber.
Ich bin seit vier wach und versuche, noch etwas zu schlafen. Das klappt nicht. Ich höre das Bellen. Etwas regt das Tier auf.
Seit Tagen schlafe ich mal wieder schlecht, liege drei, vier Stunden wach. Der Umzug lag mir auf der Seele. All die Arbeiten, von denen ich dachte, sie noch erledigen zu müssen: Kühlschrank, Fenster putzen. Das Bad. Saugen. Die Spinnweben unter der Treppe, die ich gerade erst entdeckt hatte. Allerletzte Dinge verstauen. Lebensmittel. Bettzeug. „Um fünf bellt der Hund von schräg gegenüber.“ weiterlesen
Ein schwarzes Kalb rennt über die Wiese.
Ein braunes macht Bocksprünge. Manchmal haben die Kühe Anwandlungen, wenn sie guter Laune sind. Dann machen sie schon mal Freudensprünge. Doch meist trotten sie gemütlich mal in die eine, dann in die andere Richtung, falls sie nicht sowieso an einer Stelle stehen und fressen. „Ein schwarzes Kalb rennt über die Wiese.“ weiterlesen